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kommt noch

Internet mit Windows NT4.0 und Modem

Inhalt:

  1. Voraussetzungen
  2. Installation der Basissoftware
  3. Benutzung des Internetzugangs
  4. Passwort, Telefon-Nr., Modem-Initstring ändern
  5. Tipps im Fehlerfall

1. Voraussetzungen

  • Eine Modem-Zugangsberechtigung am LRZ

  • Wie Sie diese erhalten, erfahren Sie auf der Seite mit der allgemeinen Übersicht über den Internetzugang.
  • Ein von Windows NT unterstütztes Modem

  • Ob Ihr Modem unterstützt wird, erfahren Sie in der 'Hardware Compatibility List'. Diese finden Sie als Windows-Helpdatei z. B. auf der Windows NT CD-ROM (\support\hcl.hlp). Der Bereich 'Comms' gibt Auskunft über unterstützte Modems. Sollte Ihr Modem nicht aufgeführt sein, können Sie versuchen, es als 'Standard-Modem' zu installieren.

  • Installiertes Service Pack 6a. Ohne SP kommt es häufig zu gravierenden Störungen, z.B. Verbindungsabbrüchen oder Hängern. Sie finden das Service Pack auf der Windows-Service-CD oder unter ftp://ftp.lrz.de/pub/comp/platforms/pc/winnt/sp6a/ger/sp6i386.exe.

2. Installation der Basissoftware

  • Mit

    Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung und Doppelklick auf Modems

    starten Sie die Konfiguration. Ist bereits ein Modem installiert, können Sie über Hinzufügen ein weiteres Modem installieren. Wenn noch kein Modem installiert ist, öffnet sich das folgende Fenster:

    Wenn Sie das Modem bereits am PC angeschlossen haben, können Sie Windows NT versuchen lassen, das Modem automatisch zu erkennen (funktioniert nicht immer).
    Mit einem Häkchen in Modem auswählen, (keine automatische Erkennung) kann Ihr Modemtyp aus einer Liste auswählt werden. Drücken Sie auf Weiter

    Klicken Sie in der linken Box den Hersteller Ihres Modems an und in der rechten Box Ihren Modemtyp. Falls Sie Hersteller oder Modemtyp nicht finden, können Sie den Modemtyp in der Liste aufnehmen, indem Sie die Modem-Diskette einlegen, auf Diskette drücken und die Dateien des Herstellers kopieren. Sie können aber auch Standard-Modemtypen und Standard 28800 bps Modem auswählen, welches meistens funktioniert. Mit Weiter öffnet sich das folgende Fenster:

    Hier markieren Sie COM1 bzw. COM2 und drücken auf Weiter

    Mit Fertig stellen haben Sie zwar das Modem konfiguriert, müssen jedoch die Standard-Einstellungen ändern. Es öffnet sich das folgende Fenster, das Sie auch mit

    Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung und Doppelklick auf Modems bekommen:

    Drücken Sie Wahlparameter für das folgende Bild:

    Als Wählverfahren ist MFV(Ton) einzustellen. Falls Ihr Modem an einer Telefon-Nebenstellenanlage angeschlossen ist, wird in den Feldern Amtskennziffer für Ortsgespräche und für Ferngespräche die jeweilige Vorwahl eingetragen sein, z.B.: 0, falls Sie mit der Vorwahl 0 ins öffentliche Telefonnetz gelangen. Mit OK geht es zurück zum Fenster Eigenschaften von Modems.

    Drücken Sie darin auf den Knopf Eigenschaften und es öffnet sich das folgende Fenster:

    Als maximale Geschwindigkeit empfehlen wir bei 56k-Modems und 28800 bps-Modems 115200 bps einzustellen, bei 14400 bps-Modems 57600. Wenn Sie mit der Maximaleinstellung Probleme haben, empfehlen wir bei 56k-Modems 57600, bei 28800 bps-Modems 57600 oder 38400 und bei 14400 bps-Modems 38400 oder 19200 einzustellen.

    Drücken Sie nun Einstellungen

    Modem -Eigenschaften - Einstellungen
    Wenn Ihr Modem an einer Nebenstellenanlage hängt, müssen Sie Vor dem Wählen auf Freizeichen warten deaktivieren, indem Sie das Häkchen entfernen und im nächsten Fenster x3 eintragen. Drücken Sie dazu auf Erweitert

    Manche Modems verwenden nicht die übliche Standard-Voreinstellung. Sie können nur erfolgreich betrieben werden, wenn die dazu nötigen Einstellungen als sog. Modem-Initstring vor dem Verbindungsaufbau ausgeführt werden. In Ihrem Modemhandbuch finden Sie die at-Kommandos. Falls notwendig, tragen Sie in das Feld Weitere Einstellungen den für Ihr Modem richtigen String ein, z.B.: &f1 für einige USRobotics-Modems. Einige Initstrings für andere Modemtypen können Sie aus
    www.lrz-muenchen.de./services/netzdienste/modem-isdn/modem/#inits entnehmen.
    Wenn Ihr Modem an einer Nebenstellenanlage angeschlossen ist, müssen Sie in
    Weitere Einstellungen zusätzlich x3 eintragen.

    Wenn Sie statt eines Modems einen externen ISDN-Adapter installieren, ist dies die Stelle, an der Sie den speziellen Initialisierungsstring für den ISDN-Adapter eingeben.

    Mit zweimal OK und Schließen beenden Sie die Konfiguration.

    Wenn der RAS-Dienst noch nicht installiert ist, geht die Beschreibung weiter bei Installieren des Remote-Access Dienstes

    Falls der RAS-Dienst schon installiert ist, erscheint das folgende Fenster, das Sie mit JA beantworten.

    Drücken Sie den Knopf Konfigurieren... und das folgende Fenster öffnet sich:

    Mit Nur ausgehende Anrufe verhindern Sie, dass sich jemand mit Ihrem PC verbinden kann. Mit OK gehen Sie zurück zum RAS-Setup Fenster, in dem Sie den Knopf Netzwerk... drücken um die folgende Netzwerkkonfiguration überprüfen zu können.

    Hier darf nur TCP/IP angehakt sein. Mit OK und Weiter wird die Konfiguration gespeichert.

    Nach dem Speichern der Konfiguration beantworten Sie die Frage im nächsten Bild, ob der Computer neu gestartet werden soll vorerst mit NEIN und kontrollieren Sie im nächsten Kapitel Installation des Remote Access Service, ob die Konfigurationen des RAS-Dienstes und des TCP/IP-Protokolls richtig sind.

  • Installation des Remote Access Service (RAS)
    • Mit Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung und Doppelklick auf Netzwerk

      öffnet sich das Fenster Netzwerk unter dem Register Identifikation. Hier können Sie einen beliebigen Computer-Namen eintragen. Domäne leer lassen.

      Drücken Sie danach auf Dienste

      Falls der RAS-Dienst (Remote Access Service) fehlt, installieren Sie diesen mit Hinzufügen.

      Falls der RAS-Dienst als Netzwerkdienst vorhanden ist, geht es bei TCP/IP-Protokoll kontrollieren weiter.

      Markieren Sie im nächsten Bild den RAS-Dienst und drücken Sie auf OK.

      Falls das nächste Bild erscheint, legen Sie die WindowsNT Installations-CD ein und drücken auf Fortsetzen.

      Nach dem Kopieren erscheint das folgende Bild, das Sie mit OK beenden.

      Jetzt erscheint das RAS Setup Fenster.

      Drücken Sie den Knopf Konfigurieren... und das folgende Fenster öffnet sich:

      Mit Nur ausgehende Anrufe verhindern Sie, dass sich jemand mit Ihrem PC verbinden kann. Mit OK gehen Sie zurück zum RAS-Setup Fenster, in dem Sie den Knopf Netzwerk... drücken um die folgende Netzwerkkonfiguration überprüfen zu können.

      Hier darf nur TCP/IP angehakt sein. Mit OK und Weiter wird die Konfiguration gespeichert und im sich öffnenden Netzwerk-Fenster ist jetzt im Register Dienste der RAS-Dienst aufgelistet.

    • TCP/IP-Protokoll kontrollieren
    • Kontrollieren Sie nun, ob TCP/IP installiert ist, indem Sie auf Protokolle drücken.

      Falls das TCP/IP Protokoll fehlt, installieren Sie es mit Hinzufügen.

      und laden Sie die notwendigen Dateien von der WindowsNT Installations-CD, wie beschrieben beim RAS-Dienst.

      Zweimal OK bringt Sie zurück zum Fenster Netzwerk, in dem Sie nun auf den Knopf Bindungen drücken müssen, um die Netzwerk-Bindungen herzustellen.

      Schließen Sie das Netzwerk-Fenster mit OK

      Jetzt ist ein Neustart notwendig.

  • DFÜ-Netzwerkverbindung zum LRZ konfigurieren
  • Falls der Internet Explorer nicht konfiguriert ist, führen Sie die Anweisungen wie in http://www.lrz-muenchen.de/services/netzdienste/modem-isdn/modemw95/#basissoftware
    unter Punkt "Verbindung zum LRZ konfigurieren" beschrieben aus.

    Falls der Internet Explorer konfiguriert wurde, können Sie mit

    Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung und Doppelklick auf Internetoptionen das folgende Fenster öffnen:

    Darin ist bereits als www-Startseite die Homepage des LRZ eingestellt. Sie können sie nach Belieben ändern.
    Drücken Sie nun auf Verbindungen und auf Hinzufügen

    Jetzt können Sie die Telefonverbindung konfiguriert. Tragen Sie für die Verbindung einen beliebigen Namen, z.B.: PPP zum LRZ ein und drücken Sie auf Weiter.

    Im nächsten Fenster belegen Sie alle Felder mit einem Häkchen und drücken auf Weiter.

    Eintrag DFUE-Netzwerk 2

    Wenn Sie im nächsten Fenster Wahlparameter verwenden anklicken, können Sie zur Telefonnummer auch noch die Vorwahl für Deutschland und München einstellen, was im Ortsnetz nicht erforderlich ist. Für Modemverbindungen zum MWN über den Wählzugang des LRZ können Sie verschiedene Telefonnummern verwenden, die unter http://www.lrz-muenchen.de/services/netzdienste/modem-isdn/zugang/#telephon aufgelistet sind.

    Drücken Sie Weiter

    Wählen Sie PPP (Point-to-Point Protocol) aus und drücken Sie auf Weiter

    Belassen Sie den Punkt in Kein und drücken Sie auf Weiter

    Auch Meine IP-Adresse auf 0.0.0.0 belassen und Weiter drücken, da die IP-Adresse dynamisch zugewiesen wird.

    Ebenso den DNS-Server auf 0.0.0.0 belassen und Weiter

    und im nächsten Bild Fertig stellen drücken.

    Im folgenden Fenster müssen Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Kennwort eintragen.

    Mit einem Klick auf Eigenschaften öffnet sich das folgende Fenster:

    Kontrollieren Sie die Eintragungen und drücken Sie dann auf das Register Server:

    Hier muss TCP/IP aktiviert sein. Software-Komprimierung und LCP-Erweiterung für PPP können versuchsweise angeklickt werden, bereiten aber manchmal Probleme.

    Kontrollieren Sie dann mit dem Knopf TCP/IP-Einstellungen, ob das nächste Bild folgendermaßen aussieht:

    OK bringt Sie zurück zum Fenster Telefonbucheintrag bearbeiten. Wenn Sie im Register Einträge den Knopf Konfigurieren drücken, können Sie nun die Modemkonfiguration anpassen:

    Hier sollten alle Felder angehakt sein.

    Beenden Sie alle Fenster mit OK
    Bei Bedarf können Sie jetzt auch andere TCP/IP-Clients installieren, z. B. Netscape.

    Vor der Benutzung des Internetzugangs muss der Computer neu gestartet werden, um die Konfigurationen zu aktivieren.

3. Benutzung des Internetzugangs

  • Verbindung zum LRZ herstellen
  • Starten Sie das DFÜ-Netzwerk (Start -> Programme -> Zubehör -> DFÜ-Netzwerk).

und klicken Sie auf Wählen:
  • Der Benutzername ist Ihre Modemkennung, Kennwort ist das zugehörige Passwort. Mehr zur Modemkennung erfahren Sie auf der Seite mit der allgemeinen Übersicht über den Internetzugang. In Domäne darf nichts eingetragen sein!

    Ein Klick auf OK startet den Wählvorgang.

    In der Taskleiste finden Sie auf der rechten Seite, links von der Uhr, ein neues Icon Icon DFUE-Monitor. Ein Doppelklick zeigt das Fenster des DFÜ-Monitors. Er zeigt Informationen über die aktuelle Verbindung.
    Achtung: Vergessen Sie nie, nach Ihren Internet-Recherchen die Verbindung wieder zu trennen, sonst läuft die Tel.Verbindung weiter mit den entsprechenden zusätzlichen Tel.Gebühren.  

    Mit dem Knopf Auflegen wird die Verbindung zum LRZ beendet.

  • Einfachster Test auf Funktionsfähigkeit
  • Starten Sie nach dem Verbindungsaufbau in einem DOS-Fenster den TCP/IP-Client Ping mit ping 129.187.10.254

    Ping testet, ob Verbindung zu einem Zielrechner besteht. Dazu schickt das Programm Testpakete an den Zielrechner und wartet auf eine Antwort. Die Antwortzeit in Millisekunden (ms) wird ausgegeben. Bei einem erfolgreichen Test sehen Sie eine Ausgabe der folgenden Art:

    Ping

    Ist dieser Test erfolgreich, können Sie nun andere TCP/IP-Clients benutzen, auch mehrere gleichzeitig.

  • Die mit Windows NT mitgelieferten TCP/IP-Clients Telnet, FTP und Ping werden zunächst nicht als Icon in einer Programmgruppe angezeigt. Sie können FTP und Ping am einfachsten in einem DOS-Fenster starten und Telnet über
  • Start -> Ausführen

4. Passwort, Telefon-Nr., Modem-Initstring ändern

  • Passwort ändern:

  • Ändern Sie Ihr Passwort am entsprechenden Rechner des Wählzugangs, wie unter "Zugang zum Internet" im Kapitel " Wie kann ich mein Passwort ändern" beschrieben.
    Beim Starten der Verbindung im DFÜ-Netzwerk öffnet sich das Fenster "Verbinden mit", in dem Sie sowieso jedes Mal von neuem Ihr Kennwort eingeben oder, falls Sie es gespeichert haben, die Sternchen durch Ihr neues Passwort ersetzen.
  • Telefon-Nr. ändern:

  • Entweder Sie konfigurieren eine neue Verbindung mit der gewüschten Telefon-Nr. (siehe Verbindung zum LRZ konfigurieren im Fenster DFÜ-Netzwerk: Telefonbucheintrag Knopf "Neu") oder Sie ersetzen die Telefon-Nr. temporär beim Starten der Verbindung im Fenster "DFÜ-Netzwerk".
  • Modem-Initstring ändern:

  • Manche Modems verwenden nicht die übliche Standard-Voreinstellung. Sie können nur erfolgreich betrieben werden, wenn die dazu nötigen Einstellungen als sog. Modem-Initstring vor Verbindungsaufbau ausgeführt werden. In Ihrem Modemhandbuch finden Sie die at-Kommandos. Wichtig sind Fehlersicherung und Datenkompression (V.42bis) einzustellen. Schreiben Sie die zu verwendenden at-Kommandos in das Feld "Weitere Einstellungen" siehe "Installation der Basissoftware" . Modem-Initstrings für bestimmte Modems finden Sie in www.lrz-muenchen.de/services/netzdienste/modem-isdn/modem/ .

5. Tipps im Fehlerfall

Siehe Tipps bei Modem/ISDN-Problemen unter Windows