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kommt nochTipps bei Modem/ISDN-Problemen unter Windows
Inhalt:
- Bevor Sie die LRZ- Hotline anrufen, befolgen Sie bitte die Hinweise, die in diesem Dokument und in den LRZ-Anleitungen gemacht werden.
- Eine aktuelle Version dieses Dokuments finden Sie auf dem WWW-Server des LRZ unter
http://www.lrz-muenchen.de/services/netzdienste/modem-isdn/pppfaq/
1. Windows - Alle Systeme
Auf alle Fälle sollten Sie beim Einrichten der Netzsoftware die Hinweise befolgen, die in unseren Anleitungen gemacht werden. Lesen Sie also zunächst die Seiten Zugang zum Internet und die für Sie zutreffende betriebssystemspezifische Installations- und Konfigurationsanleitung
Achten Sie immer auf eine aktuelle Systemversion. Es sollte stets das neueste verfügbare Service Pack installiert sein. Für die Fehleranalyse ist oft ein Logfile hilfreich. Siehe dazu Erzeugen eines Logfiles.
Die folgenden Tipps sind geordnet nach
Probleme mit Fehlermeldungen
Fehler 691: Der Zugriff wurde verweigert, weil der Benutzername bzw. das Kennwort für die Domäne ungültig ist.
Fehler 734: PPP-Verbindungssteuerungsprotokoll wurde beendet
Abhilfe: Sie sollten ersten überprüfen, ob die angegebene Zugangskennung richtig ist.
Am LRZ gibt es folgende Möglichkeiten einer Zugangskennung (Benutzername):
- Sie haben von einem Masteruser an Ihrem Institut eine LRZ-Kennung erhalten. Diese Kennungen sind 7-stellig. Geben Sie nur diese 7-stellige Kennung als Benutzername an (Kleinbuchstaben !)
- Sie haben eine Studentenkennung vom LRZ. Diese Kennungen sind 8-stellig und beginnen mit lmu, tum oder ext gefolgt von einer 5-stelligen Zahl.
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In diesem Fall müssen Sie als Benutzername angeben:
lmu.....@studlmu..... steht natürlich für die 5 Ziffern..bzw.ext.....@studext
- Sie haben eine CampusLMU-Kennung vorname.zuname@campus.lmu.de
- Sie haben eine Mytum-Kennung vorname.zuname@mytum.de
- Beachten Sie, dass Alumni-Kennungen nicht für den Modem/ISDN-Zugang berechtigen und nicht funktionieren.
- Sie haben eine andere Kennung (z.B. CIP-Pool oder FH-Studentenkennung) und benutzen den Modem/ISDN-Zugang des LRZ. Als Benutzername ist immer die vollständige Kennung inklusive des Teils nach dem '@'-Zeichens (Radiuszone) anzugeben. Wenden Sie sich bei Problemen an die Stelle, von der Sie die Kennung erhalten haben.
Die LRZ-Kennungen und die Studentenkennungen vom LRZ werden immer mit kleinen Buchstaben geschrieben. Bei dem Passwort müssen Sie Klein- und Großbuchstaben streng unterscheiden!
Wenn Sie eine LRZ-Kennung oder eine Studentenkennung vom LRZ besitzen, können Sie testen, ob Sie ein korrektes Passwort verwenden, indem Sie an einem Computer mit funktionierendem Internetzugang das LRZ-ID-Portal https://idportal.lrz-muenchen.de/r/entry.pl aufrufen, oder Sie lassen es von der LRZ-Hotline testen. Sollten Sie Ihr Passwort nicht mehr wissen, wenden Sie sich an die Person, von der Sie die Kennung bekommen haben. Bei einer Studentenkennung vom LRZ wenden Sie sich an die Hotline des LRZ.
Als weitere Fehlerursachen kommen infrage:
- Bei den Eigenschaften der Verbindung ist unter Optionen das Kontrollkästchen Windows-Anmeldedomäne einbeziehen aktiviert (Darf nicht !)
- Bei den Eigenschaften der Verbindung ist unter Sicherheit nicht Unsicheres Kennwort zulassen eingestellt
Fehler 630: Der Computer empfängt keine Rückmeldung vom Modem.
Fehler 692: Hardwarefehler im Modem (oder einem anderen angeschlossenen Gerät).
Fehler 797: Modem wurde nicht gefunden
Abhilfe: Stellen Sie sicher, dass das Modem angeschlossen und eingeschaltet ist. Schalten Sie es versuchsweise aus und wieder ein. Probieren Sie eventuell das Modem an einem anderen COM-Port (In der Modemkonfig anpassen !).
Als Ursachen kommen auch infrage:
- Die Verbindung zwischen PC und Modem ist nicht in Ordnung, z.B. Anschlusskabel fehlerhaft (gekreuzt ?) oder beschädigt. Überprüfen Sie, ob die Verbindung zwischen serieller Schnittstelle und Modem funktioniert. (Siehe dazu Funktionstest mit HyperTerminal)
- Ein falscher Modemtyp ist eingestellt. Windows bringt bei nicht erwarteten Rückmeldungen (also nicht nur bei gar keiner) des Modems die obige Fehlermeldung. Falls Ihr Modemtyp Windows nicht bekannt ist, können Sie auch Standard-28800 bps-Modem einrichten. Überprüfen können Sie die Kommunikation zwischen PC und Modem in der Modem-Protokolldatei (Windows 9x c:\windows\modemlog.txt, neuere Windows-Systeme c:\windows\modemlog_<modemname>.txt). Die Protokollierung muss zuerst bei den erweiterten Modemeigenschaften eingestellt werden. Siehe dazu Erzeugen eines Logfiles.
- Ein anderes Programm greift auf das Modem zu, z.B. Faxsoftware, Terminalprogramm, Providersoftware. (Siehe Fehler 633)
- Bei ISDN kann dies ein schwierig zu lösendes Problem sein. Probieren Sie über die Homepage des Herstelles eine neuere Firmware oder neue Capi-Treiber zu bekommen und installieren Sie diese (genau nach Anleitung des Herstellers). Manchmal hilft, den Capiport-Treiber und das DFÜ-Netzwerk zu deinstallieren und nach einem Neustart wieder zu installieren. Ein anderer Tipp wäre, es mit dem sog. Ndiswan-Treiber von AVM zu probieren, dieser funktioniert oft auch bei Fremdgeräten für die er eigentlich nicht vorgesehen ist.
- Das Modem ist defekt (z.B. nach Betrieb bei Gewitter)
Fehler 633: Das Modem wird bereits von einer anderen DFÜ-Netzwerkverbindung oder einem anderen Programm verwendet.
Fehler 633: Das Modem (oder ein anderes Gerät) wird bereits verwendet oder ist nicht korrekt konfiguriert
Mögliche Ursachen:
- Ein anderes Programm greift auf das Modem zu, z.B. Faxsoftware, Terminalprogramm, Providersoftware.
- Das Modem ist nicht korrekt installiert.
Abhilfe:
- Prüfen Sie im Taskmanager (Aufruf durch Strg-Alt-Entf) welche Programme aktiv sind. Infrage kommen neben den wissentlich gestarteten Programmen auch solche, die beim Systemstart automatisch ausgeführt werden. Beenden Sie diese Programme (und ein evtl laufendes rnaapp), schalten Sie das Modem aus und wieder ein und probieren dann die Verbindung herzustellen. Eingabeaufforderungs-Fenster in denen auf das Modem zugegriffen wurde müssen außerdem ganz geschlossen werden.
- Entfernen Sie das Modem im Gerätemanager und installieren Sie es neu.
Fehler 676: Die Telefonleitung ist besetzt oder kein Freizeichen.
Fehler 680: Kein Freizeichen oder die Leitung ist besetzt. Der angewählte Computer reagiert nicht. Versuchen Sie es später.
Fehler 680: Es gab kein Freizeichen. Stellen Sie sicher, dass das Modem richtig an der Telefonbuchse angeschlossen ist.
Mögliche Ursachen:
- Telefonapparat bei Mehrfachdose ist nicht eingesteckt.
- Defektes bzw. falsch verdrahtetes Modem-Anschlusskabel.
- Kontakte in Notebook-Buchse sind verbogen
- Falsch bzw. fehlerhaft installierte Telefondose.
- Anschluss an Nebenstellenanlage: "Auf Freizeichen warten" deaktivieren oder Initstring atx3 einstellen. Siehe Fehler bei Nebenstellenanlagen.
- Das Modem ist defekt (z.B. nach Betrieb bei Gewitter). Manchmal sind auch nur die Flash-Einstellungen gelöscht worden, dann hilft ein Neueinspielen der Firmware (Download)
Fehler 734: PPP-Verbindungssteuerungsprotokoll wurde beendet.
Fehler 734: Der Zugang wurde verweigert
Fehler 734: Authentification failure. Überprüfen Sie das Kennwort.
Abhilfe:
Bei Servertypen darf Verschlüsseltes Kennwort fordern nicht aktiviert sein, sonst ist keine Authentifizierung möglich. (Siehe auch Benutzerkennung oder Passwort falsch.)
Fehler 629: Die Verbindung wurde durch den Remotecomputer geschlossen.
Fehler 629: Die Serververbindung mit dem DFÜ-Netzwerk konnte nicht hergestellt werden.
Abhilfe: Falls das Modem nicht zu wählen scheint ist vielleicht das falsche Wählverfahren eingestellt. Es sollte heute immer Tonwahl konfiguriert sein, außer bei sehr alten Telefonanlagen die keine Tonwahl unterstützen. Die Einstellung wird beim Aufbau der DFÜ-Verbindung unter Wahlparameter (Windows 9x) bzw. unter Eigenschaften - Wählregeln verwenden - Regeln - Bearbeiten (Windows 2000, XP) eingestellt.
Abhilfe: Das Verbindungsprotokoll TCP/IP arbeitet fehlerhaft. Es sollte entfernt und noch einmal neu installiert werden.
Fehler 678: Keine Antwort oder der Server reagiert nicht ... bei ISDN
Abhilfe: Bei dieser Fehlermeldung kann der ISDN-Anschluss der Telekom schuld sein. Ziehen Sie für ca. 1 Minute den Stromstecker am NTBA und alle angeschlossenen ISDN-Kabel ab, dies normiert die ISDN-Leitung. Außerdem kommen auch fehlerhaft installierte ISDN-Treiber in Frage.
Probleme ohne Fehlermeldungen
Verbindung (Modem-Connect) kommt nicht zustande
Bei nicht zustande kommender Verbindung kann eine niedrigere Übertragungs-Geschwindigkeit ausprobiert werden, was durch das Setzen eines Initstrings geschieht. Beispiel: at&n16 setzt beim USR 56K-Modem die Rate auf 33,600 Bits/s. (Siehe Setzen eines Initstrings)
Falls Sie ein älteres Modem benützen, könnte es sein, dass es nur über einen speziellen Initstring funktioniert. Zum Beispiel der Modemtyp USRobotics Sportster benötigt als Initstring at&f1.
Einige Initstrings für andere Modemtypen können Sie aus www.lrz-muenchen.de./services/netzdienste/modem-isdn/modem/#inits entnehmen.
Wie die für Ihr Modem richtigen Modemkommandos lauten, entnehmen Sie Ihrem Modemhandbuch.
Setzen eines Initstrings unter Windows 95/98:
Die betreffende Verbindung (z.B. PPP zum LRZ) im DFÜ-Netzwerk markieren, mit der rechten Maustaste anklicken und Eigenschaften auswählen. Dann Konfigurieren -> Einstellungen -> Erweitert anklicken und im Feld Weitere Einstellungen den Initstring eintragen.
Setzen eines Initstrings unter Windows 2000:
Einstellungen -> Systemsteuerung -> Telefon- und Modemoptionen
Reiter Modems wählen und im sich öffnenden Fenster den Knopf Eigenschaften drücken. Erweiterte Optionen wählen. Im Feld Weitere Initialisierungsbefehle den Initstring eintragen.
Im DFÜ-Netzwerk kann keine Verbindung definiert werden
Nötige Voraussetzung für eine erfolgreiche Verbindung ist immer ein korrekt installiertes DFÜ-Netzwerk (DFÜ-Adapter), das TCP/IP-Protokoll und der Client für Microsoft-Netzwerke. Kontrollieren Sie die installierten Netzkomponenten durch Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Netzwerk.
In jedem Fall müssen mindestens die folgenden Einträge vorhanden sein:
DFÜ-Adapter (nur bei Windows 9x)
TCP/IP -> DFÜ-Adapter
Passwort wird nicht gespeichert
Erstens muss über die Systemsteuerung->Netzwerk der Client für Microsoft-Netzwerke installiert sein. Zweitens darf die Eingabe des Windows-Passworts beim Systemstart nicht abgebrochen worden sein.
- Falls Ihr Modem mit einem Flash-ROM ausgestattet ist, können Sie einen Update der Modemfirmware versuchen. Dazu benötigen Sie ein System mit funktionsfähiger Internetverbindung um von der Homepage des Modemherstellers die Updatedatei herunterzuladen.
- Als Grund kommt auch eine zu schlechte Qualität der Telefonleitung zur Vermittlungsstelle bzw. im eigenen Gebäude in Frage. Beispielsweise werden Sie in einem Altbau mit entsprechend alten Telefonleitungen schlechtere Connect-Raten erreichen als in einem Neubau.
- Connect-Raten von 40.000-50.000 bps sind übrigens völlig normal.
- Auch manche Nebenstellenanlagen verhindern höhere Connect-Raten.
Unerklärliche Kommunikationsprobleme (z.B. Mailabruf nicht möglich, WWW funktioniert aber)
- Bei ISDN kann eine defekte Baugruppe in der Vermittlungsstelle der Telekom schuld sein. Fordern Sie über den T-Service (Tel. 0800 330 2000) eine Überprüfung Ihres Anschlusses.
- Es kann sein, dass die Einstellung der Datenpaketgröße (MTU=Maximum Transfer Unit) durch ein Programm oder einen Systemfehler verstellt worden ist. Am einfachsten normieren kann man die MTU mit einem extra Programm, z.B. DFÜ-Speed, welches Sie sich von unserem FTP-Server unter ftp://ftp.lrz.de/pub/comp/platforms/pc/isdn/dfue-speed.zip holen können.
Verbindung bleibt hängen
- Steckerkontakte prüfen
- Netzwerk-Software ist nicht in Ordnung: TCP/IP-Protokoll entfernen und neu installieren. (Systemsteuerung -> Netzwerk...).
Verbindung bricht ab
Als Ursachen kommen in Frage:
- Bei nicht zugelassenen Modems (z.B. ausländische Modelle) oder Notebooks mit integrierten Modems könnte der periodisch übermittelte Gebührenzählerimpuls stören.
- Abhilfe: Filter (Fachhandel) einbauen oder Gebührenzählerimpuls von Telekom abstellen lassen
- Längere Zeit ohne Ein-/Ausgabe (Timeout)
- Telefonleitung stark gestört
- Schlechtes Modem. Sie können versuchen eine niedrigere Übertragungsgeschwindigkeit einzustellen (siehe Verbindung kommt nicht zustande) oder einen Update der Modemfirmware versuchen. Dazu benötigen Sie ein System mit funktionsfähiger Internetverbindung um von der Homepage des Modemherstellers die Updatedatei herunterzuladen.
Telefon funktioniert bei angestecktem Modem nicht mehr
Bei den deutschen TAE-Dosen wird die Leitung zum Telefonapparat durch ein eingestecktes Zusatzgerät (z.B. Modem) unterbrochen. Das Modem muss die ankommende Leitung auf einem 2. Adernpaar zur Dose zurückführen. Dies ist bei manchen ausländischen Produkten, insbesondere bei vielen fest in Notebooks eingebauten Modems der Fall. Abhilfe schafft hier ein Spezialkabel (Fachhandel), welches im TAE-Stecker die Kontakte überbrückt.
Fehler bei Nebenstellenanlagen
- Der Feizeichenton bei Nebenstellenanschlüssen unterscheidet sich normalerweise vom Dauerton eines Amtsanschlusses und wird deshalb vom Modem nicht erkannt. Abhilfe schafft ein Initstring atx3, welcher die Freizeichenerkennung abstellt. Siehe Initstring setzen.
- Bei digitalen Anschlüssen an Nebenstellenanlagen können Modems nur mit a/b-Adapter betrieben werden.
- Bei älteren NStA kommt es vor, dass der Wahlvorgang zu schnell durchgeführt wird. Dann sollten Pausezeiten zwischen den zu wählenden Ziffern eingefügt werden. Z.B 0w3,5,8,3,1,9,0,0,0
Probleme durch "Unsauberes" System bei ISDN
- Installieren Sie alle Komponenten nur auf "sauberen" Umgebungen, also nicht über alte Versionen oder Reste fehlgeschlagener Versuche. Versuchen Sie immer, alte Treiber mit den zugehörigen De-Installationsroutinen zu entfernen. Wenn keine vorhanden ist, sollte das Entfernen über Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Software -> Installieren/Deinstallieren versucht werden.
- Wenn dies auch nicht möglich sein sollte, müssen die alten Einträge mit dem Programm "regedit" manuell entfernt werden. In manchen Fällen hilft nur noch die Neu-Installation des "DFÜ-Netzwerks". (Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Software -> Windows-Setup -> Verbindungen -> DFÜ-Netzwerk)
Langsame Datenübertragung, Verbindungsabbrüche bei ISDN
Als Grund kommt eine fehlerhafte Installation des S0-Buses in Frage. Testen Sie mit einem kurzem Anschlusskabel direkt am NT der Telekom, wobei alle anderen ISDN-Geräte abgesteckt sind. Außerdem können Speicherengpässe, Ressourcenkonflikte oder Hardwareinkompatiblitäten im eigenen PC derartige Effekte hervorrufen.
Keine Verbindung am internen S0-Bus einer Telefonanlage bei ISDN
Einige Anlagen schalten Rufe nur weiter, wenn das rufende Gerät eine eigene Nummer mitsendet. Beim AVM-Capiporttreiber wird dies z.B. durch ats49=xxxxxxx als Initstring definiert.
2. Windows 95/98
Version des DFÜ-Netzwerks prüfen
Bei Windows 95/98 (nicht 98 Zweite Ausgabe) können diverse Kommunikationsprobleme auftreten, wenn das Update des DFÜ-Netzwerks 1.3 oder 1.4 nicht installiert ist. Beispielsweise können dann Dateitransfers und der Versand von Mails abbrechen oder hängenbleiben. Man erkennt die Version 1.3 daran, dass bei den Eigenschaften der DFÜ-Verbindung der Tab Multilink vorhanden ist. Die zum Update notwendige Datei finden Sie unter ftp://ftp.lrz.de/pub/comp/platforms/pc/isdn/msdun13.exe .
Langsamer Verbindungsaufbau
Falls der Verbindungsvorgang sehr lange dauert, wobei ein Fenster Netzwerkanmeldung erscheint, ist wahrscheinlich bei den Servertypen das Feld Am Netzwerk anmelden aktiviert. Deaktivieren Sie es. Insgesamt soll bei Servertypen nur TCP/IP aktiviert sein.
Ressourcenkonflikte bei ISDN
Probleme bei der Installation der Software oder beim Versuch einer Verbindung können durch Ressourcenkonflikte verursacht sein. Die Konflikte müssen nicht einmal real sein, sie können auch durch unvollendete oder mehrfach ausgeführte Installationschritte entstehen. Man beseitigt die Konflikte entweder durch Rücksetzen auf eine definierte, saubere Windows95-Registry (etwa mit cfgbackup, s.o.) oder durch Löschen und Neudefinieren der betroffenen Komponenten. Diese erkennt man im Gerätemanager (Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> System) durch ein vorangestelltes gelbes Rufezeichen.
Verbindung funktioniert, aber keine DNS-Auflösung
Wenn nach einer scheinbar ordnungsgemäß aufgebauten Verbindung keine Seiten im WWW-Browser erreichbar sind, kann dies am Scheitern der Namensauflösung liegen. Probieren Sie in einem DOS-Eingabefenster, ob Verbindungen über numerische IP-Adressen möglich sind, z.B. durch ein "ping 129.187.254.92". Wenn dabei Antwortpakete ankommen, aber nicht bei "ping www.lrz-muenchen.de" liegt dieser Fall vor.
Abhilfe:
- Prüfen Sie zuerst, ob bei den TCP/IP-Einstellungen (Systemsteuerung - Netzwerk - TCP/IP) kein falscher Nameserver eingetragen ist. Es sollte kein DNS-Server definiert sein, da dieser beim Verbindungsaufbau zugewiesen wird.
- Als zweites kann es sein, dass im Stammverzeichnis C:\ eine Datei win.com liegt, die dort nicht hin gehört. Benennen Sie die Datei um und starten Sie Windows neu.
- Außerdem kommt eine defekte Windows-Registry als Ursache infrage. Die Fehlerbehebung ist in diesem Fall schwierig und kann nur geübten Nutzern empfohlen werden. Die einzelnen Schritte sind auf einer eigenen Seite dargestellt.
3. Windows NT und ISDN
Fehler 629: Die Verbindung zum angewählten Computer wurde getrennt.
Fehler 691: Der Zugriff wurde verweigert, weil der Benutzername bzw. das Kennwort für die Domäne ungültig ist.
Abhilfe:
- Bei der Anmeldung ist möglicherweise neben Benutzernamen und Kennwort auch eine Domäne angegeben. Dieses dritte Feld muss unbedingt leer bleiben. Achtung: Auch ein unsichtbares Leerzeichen stört bereits. Klicken Sie in das Feld um einen eventuell vorhandenes Leerzeichen festzustellen.

- Im Telefonbucheintrag unter Server sollten die Optionen Software-Kompression und LCP-Erweiterungen deaktiviert sein.
Fehler 734: PPP-Verbindungssteuerungsprotokoll wurde beendet.
Abhilfe: Stellen Sie sicher, dass im Telefonbucheintrag unter Sicherheit die Option Beliebige Echtheitsbestätigung aktiviert ist. Unter Server sollten die Optionen Software-Kompression und LCP-Erweiterungen deaktiviert sein.
4. Weitere Lösungshilfen
Fortgeschrittene PC-Nutzer können auf einem Rechner mit funktionsfähigem Internetzugang online Informationen über bestimmte Probleme suchen. Oft sind Erfahrungen von anderen Leidtragenden in Diskussionsforen und Newsgruppen zu finden. Letztere erforscht man am einfachsten mit der Suchmaschine
Google (http://groups.google.de/) indem man die Bezeichnung seines Produkts bzw. den Wortlaut der Fehlermeldung in das Suchfenster eingibt.
Lösungshilfen bietet u.a. auch die Firma Navas Group mit Modem-FAQs (Frequently Asked Questions) unter http://navasgrp.home.att.net/.
Allgemeines über Modems finden Sie auf der Seite http://www.lrz-muenchen.de/services/netzdienste/modem-isdn/modem/.
Falls Sie Ihr Problem nicht selbst lösen können, wenden Sie sich bitte an unsere Hotline.
Bei allen Meldungen über Probleme bei der Modem/ISDN-Verbindung geben Sie bitte an:
- Gewählte TelefonNr.
- Modem/ISDN-Adaptertyp
- Ihre Benutzerkennung (Benutzername)
- Verwendete Software bzw. Betriebssystem
- Zeitpunkt des letzten Versuchs
- Wortlaut der Fehlermeldung oder genaue Fehlerbeschreibung
5. Anhang
Starten Sie in einem Eingabeaufforderungs-Fenster das TCP/IP-Testprogramm Ping mit
ping 129.187.10.254
Ping testet, ob Daten mit einem Zielrechner ausgetauscht werden können. Dazu schickt das Programm Testpakete an den Zielrechner und wartet auf eine Antwort. Die Antwortzeit in Millisekunden (ms) wird ausgegeben. Bei einem erfolgreichen Test sehen Sie eine Ausgabe der folgenden Art:
Funktionstest mit HyperTerminal
Einen Verbindungstest über Modem oder ISDN kann man auch mit einem sog. Terminal-Emulationsprogram machen. Es eignet sich zwar nicht für Internet-Anwendungen, sondern nur für Telnet-Verbindungen mit Rechnern im Internet. Für alle Windows Systeme ab Windows 95 gibt es das Programm HyperTerminal. Es kann von der Windows CD installiert werden, falls es sich nicht im System finden lässt. (Installieren mit Start -> Systemsteuerung -> Software -> Windows Setup und Windows CD einlegen.)
Gestartet wird HyperTerminal über
Start -> Programme -> Zubehör -> Kommunikation -> HyperTerminal
Empfehlenswerte Vorgehensweise:
Im Fenster
Abbrechen klicken und in das Fenster
die Modemkommandos eintippen, die jeweils mit at eingeleitet werden. (Mehr über at-Befehle erfahren Sie unter www.lrz-muenchen.de/services/netzdienste/modem-isdn/modem). Man kann die Verbindungsparameter variieren durch Datei -> Eigenschaften, hier kann das zu verwendende Modem spezifiziert werden.
Man kann auch die serielle Schnittstelle angeben, an der das Modem angeschlossen ist, etwa COM1.

Mit Konfigurieren kann werden dabei die nötigen Parameter festgelegt.

- Erster Schritt
Testen Sie, ob das Modem richtig angeschlossen ist, indem Sie in das Fenster at gefolgt von der ENTER-Taste eintippen. Das Eingetippte erscheint nicht, wenn das Modem die empfangenen Zeichen nicht zurück sendet (Echo). Als Antwort vom Modem sollte aber OK ausgegeben werden. (Falls Sie hier schon keinen Erfolg haben, wissen Sie, dass die Modemanbindung nicht in Ordnung ist. Ein fehlerhaftes Schnittstellenkabel oder funktionsuntüchtiges Modem können die Ursache sein.) - Zweiter Schritt:
Stellen Sie jetzt das Echo ein, damit die Kommandos im Fenster angezeigt werden.
ate1 gefolgt von der ENTER-Taste.
Falls das Kommando vom Modem erkannt wurde, meldet es OK sonst ERROR
Geben Sie nun den Initstring ein, falls Sie einen in Erweiterte Optionen eingetragen haben, gefolgt von der ENTER-Taste.
Falls das Kommando vom Modem erkannt wurde, meldet es OK sonst ERROR - Dritter Schritt:
Geben Sie nun den Wählbefehl atdt und die Rufnummer ein. (at-Kommando: Dial im Ton-Wahlverfahren.)
z.B.: atdt358319000 gefolgt von der ENTER-Taste.
Das Modem versucht nun, die Verbindung herzustellen. Falls das klappt und der angewählte Modemserver die Aufforderung zum Login ausgibt, haben Sie die Gewissheit, dass der Verbindungaufbau mit Ihrem Modem funktioniert. Geben Sie nun nach der Aufforderung zum Login Ihre Benutzerkennung und zum Password Ihr Passwort ein. Wenn die von Ihnen eingegebene Benutzerkennung und das Passwort akzeptiert wurden, beweist, dass Sie als berechtigter Internet-Benutzer erkannt wurden.
Für die Fehleranalyse ist oft ein Modem-Logfile hilfreich. Sie können das Protokollieren der Aktivitäten in eine Datei c:\windows\ppplog.txt (bei neueren Windowsversionen wird der Dateiname aus dem Modemnamen abgeleitet) einstellen durch
Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung -> Netzwerk -> DFÜ-Adapter -> Eigenschaften-> Erweitert das Feld Protokolldatei aufzeichnen anklicken. (Windows 95/98). Unter Windows 2000 und XP können Sie das Protokollieren aktivieren durch
Start -> Einstellungen -> Systemsteuerung
Doppelklick auf Telefon- und Modemoptionen
- Knopf Modems anklicken, das verwendete Modem markieren
- Knopf Eigenschaften drücken und dann Diagnose

das Feld An Protokoll anhängen anhaken. Nach dem Verbindungsablauf wird in diesem Fenster durch Knopfdruck auf Protokoll anzeigen die erzeugte Logdatei angezeigt.




